Servolenkungspumpe Kamaz

Die Servolenkungspumpe mit Ölreservoir ist im Sturz des Zylinderblocks eingebaut und wird von der Motorkurbelwelle angetrieben.

Die Pumpe ist eine Flügelzellenpumpe, doppelt wirkend, d. h. für eine Umdrehung der Welle werden zwei vollständige Saugzyklen und zwei Druckzyklen durchgeführt.

Kamaz-Servolenkungspumpe

Die Position des Stators 37 relativ zum Gehäuse 40 und der Verteilerscheibe 34 ist mit Stiften fixiert.

Ein Pfeil auf der Außenfläche des Stators zeigt die Drehrichtung der Pumpenwelle an.

Wenn sich die Pumpenwelle 5 dreht, werden die Platten unter der Wirkung der Zentrifugalkraft und des Öldrucks, der in den Raum unter ihnen aus dem Hohlraum eintritt, gegen die gekrümmte Oberfläche des Stators gedrückt

Im Deckel der Pumpe 29 Kanäle in der Verteilerscheibe.

Variable Volumenkammern werden zwischen den Platten und den Endflächen des Pumpengehäuses und der Verteilerscheibe gebildet.

Kamaz-Servolenkungspumpe

In jedem Moment bilden zwei von ihnen eine Saugzone: Der Raum zwischen den Platten ist mit Öl gefüllt, und die anderen beiden sind Injektionszonen: Das Volumen zwischen den Platten nimmt ab und das Öl wird durch die Kanäle im Inneren verdrängt Verteilerscheibe in den Hohlraum des Pumpendeckels, der durch eine kalibrierte Bohrung A mit der Druckleitung kommuniziert.

Im Pumpendeckel befindet sich ein Kombiventil 33, das Sicherheits- und Bypassventil vereint.

Das Sicherheitsventil ist auf einen Druck von 85 ... 90 MPa eingestellt und das Bypassventil regelt die in das System eintretende Ölmenge.

Bei minimaler Kurbelwellendrehzahl wird das Bypassventil von der Feder 30 gegen die Verteilerscheibe gedrückt.

Öl aus dem Hohlraum im Pumpendeckel tritt durch das kalibrierte Loch A in den Kanal ein, der mit der Druckleitung verbunden ist.

Der Hohlraum unter dem Ventil, wo sich die Feder 30 befindet, steht mit diesem Kanal über ein Loch B mit kleinem Durchmesser in Verbindung.

Bei Erhöhung der Kurbelwellendrehzahl und damit der Ölzufuhr zu den Pumpen entsteht (durch den hydraulischen Widerstand der Bohrung A) im Deckelhohlraum (vor dem Ventil) und in der Pumpe eine Druckdifferenz Ablaufkanal (hinter dem Ventil).

Der Druckabfall ist umso größer, je mehr Öl pro Zeiteinheit durch die Bohrung A fließt, und hängt nicht vom Druckwert ab.

Überdruck in Hohlraum B, der auf das linke Ende des Bypassventils wirkt, überwindet den Widerstand der Feder 30.

Bei einer bestimmten Druckdifferenz steigt die Kraft, die das Ventil zu bewegen versucht, so stark an, dass die Feder zusammengedrückt wird und das Ventil, das sich nach rechts bewegt, den Austritt eines Teils des Öls aus dem Arbeitsraum B des Deckels öffnet der Panzer.

Je mehr Öl die Pumpe fördert, desto mehr Öl wird durch das Ventil zurück in den Vorratsbehälter umgeleitet. So gelangt so viel Öl ins System wie nötig.

Bei geringem Öldurchfluss und einem Druckanstieg im Federraum wird das eingebaute Sicherheitsventil aktiviert, während das Bypassventil auf die gleiche Weise arbeitet.

Beim Öffnen lässt das Sicherheitsventil einen geringen Ölfluss durch die radialen Löcher D in den Behälter zu.

In diesem Fall sinkt der Druck aufgrund des Widerstands von Kanal B am rechten Ende des Bypassventils.

Ventil 33 bewegt sich nach rechts und öffnet den Auslass zum Tank für den Hauptteil des umgeleiteten Öls.

Das Sicherheitsventil sollte mit Passscheiben 32 eingestellt werden.

Um Geräusche zu vermeiden und den Verschleiß von Teilen zu verlangsamen, wenn die Pumpe mit hoher Drehzahl und intensivem Ölbypass arbeitet, ist ein Verteiler 24 vorgesehen, der dieses Öl in den inneren Hohlraum des Pumpengehäuses leitet und gleichzeitig bereitstellt Überdruck in den Saugzonen.

Im Tank 22 der Pumpe befindet sich ein kollabierbares Sieb 23, bei dem es sich um ein Paket aus einzelnen Filterelementen handelt, das bei starker Verstopfung durch den erhöhten Druck im Hohlraum des Filterrohres nach oben gedrückt wird.

In diesem Fall fließt das Öl direkt in den Tank.

Außerdem hat der Tank einen Füllfilter 14 und ein Sicherheitsventil 19, das verhindert, dass der Luftdruck im Tank 30 kPa überschreitet.