Kraftstoffpumpe B10 Membran, gedichtet, mit drei Auslass- und drei Einlassventilen und einem Hebel zum manuellen Pumpen des Kraftstoffs

Die Pumpe ist oben auf der linken Seite des Motors montiert und wird über eine Stange von einem Nockenwellenexzenter angetrieben.

Kraftstoffpumpe: 1 - Abdeckung; 2 - Kraftstoffauslassanschluss; 3 - Auslassventil; 4 - Pumpenkopf; 5 - Membran; 6 - Rückholfeder des Kipphebels; 7 - Kipphebel; 8 - Hebel zum manuellen Pumpen von Kraftstoff; 9 - Stützscheibe; 10 - Drücker; 11 - Membranfeder; 12 - Körper; 13 - Einlassventil; 14 - Gummidichtung; 15 - Maschenfilter; 16 - Kraftstoffzufuhrnippel; 17 - Loch

Die Pumpe besteht aus drei Hauptteilen (Abb. 1): Deckel 1, Kopf 4 und Körper 12, aus Zinklegierung druckgegossen.

Das Gehäuse enthält den Kipphebel 7 mit der Rückstellfeder 6 und dem Hebel 8 zur manuellen Kraftstoffförderung.

Zwischen dem Körper und dem Kopf der Kraftstoffpumpe ist eine Membran 5 befestigt, die auf einem Stößel 10 mit zwei Platten montiert ist.

Der Kipphebel wirkt über die Textolit-Stützscheibe 9 auf den Drücker.

Unter der Membran ist eine Rückstellfeder 11 eingebaut.

Der Pumpenkopf verfügt über drei Einlassventile 13 und drei Auslassventile 3.

Bewegt sich die Membran nach unten, gelangt Kraftstoff aus dem Tank über den Schlauch durch das Sieb 15 zu den Einlassventilen.

Wenn sich die Membran nach oben bewegt, wird Kraftstoff durch die Auslassventile 3 in den Kopfraum gepumpt, von wo aus er zum Feinfilter und dann zum Vergaser geleitet wird:

Je nach Kraftstoffverbrauch ändert sich auch die von der Zapfsäule abgegebene Kraftstoffmenge.

Durch die Veränderung der Durchflussmenge schwankt der Kraftstoffstand in der Schwimmerkammer und verändert sich infolgedessen die Absperrkraft des Vergasernadelventils; Daher entsteht in der Kraftstoffleitung zwischen Pumpe und Vergaser ein Gegendruck, der umso größer ist, je weniger das Nadelventil geöffnet ist, d. h. je geringer der Kraftstoffverbrauch ist.

Bei Gegendruck bewegt sich die Membran entsprechend dem aktuellen Kraftstoffverbrauch nach oben.

Pumpenleistung 180 l/h (nicht weniger) bei 2600–2800 U/min der Motorkurbelwelle.

Der maximale Druck bei Nullzufuhr beträgt nicht mehr als 225 mmHg.

Während des Betriebs sollte die Pumpe täglich auf Dichtheit geprüft und ggf. Kraftstofflecks beseitigt werden.

Bei unzureichender Kraftstoffzufuhr ist der Zustand der Membrane zu prüfen und darauf zu achten, ob durch die Kontrollöffnung 17 ein Leck vorhanden ist.

Wenn die Membran beschädigt ist, tritt Kraftstoff aus der Öffnung aus.

Zerlegen Sie die Kraftstoffpumpe nicht unnötig, um ein Austreten von Kraftstoff zwischen den Verbindungsflächen von Deckel, Kopf und Gehäuse zu vermeiden.

Beim Zerlegen der Pumpe müssen Sie das Netz entfernen und es in sauberem Benzin waschen.

Die Demontage und Montage der Pumpe muss sorgfältig erfolgen, um Membran und Dichtung nicht zu beschädigen.

Um beim Auswechseln der Membran die Membran aus gummiertem Gewebe nicht versehentlich zu beschädigen, muss die Druckmutter vorsichtig festgezogen werden.

Beim Zusammenbau der Membrane ist darauf zu achten, dass keine Staubpartikel oder Sägespäne zwischen die Platten und die Membrane gelangen; Metallspäne o. ä., da dies zu einem schnellen Verschleiß der Membrane führt.

Beim Zusammenbau des Kraftstoffpumpenkopfes mit dem Gehäuse sollten die Verbindungsschrauben festgezogen werden, während die Membran durch den Handpumphebel nach unten gedrückt wird.