Während des Fahrzeugbetriebs können folgende Störungen auftreten: unvollständiges Einrücken (Kupplung rutscht durch) oder unvollständiges Ausrücken (Kupplung schleift).
Bei unvollständigem Einrücken der Kupplung, mit zunehmender Drehzahl der Kurbelwelle des Motors, startet das Fahrzeug nicht (bei gelöstem Kupplungspedal) oder seine Geschwindigkeit nimmt sehr langsam zu.
In der Kabine ist ein Geruch nach verbrannten Reibbelägen der angetriebenen Scheiben zu spüren.

Die angetriebenen Scheiben rutschen durch infolge von:
- Fehlen des Spiels zwischen dem Lager des Ausrückers und dem Anschlagring bei gelöstem Kupplungspedal.
Bei fehlendem Spiel drückt die Druckplatte nicht vollständig gegen die angetriebene Scheibe.
Um diese Störung zu beheben, das Spiel zwischen dem Ausrückerlager und dem Anschlagring sicherstellen, indem der freie Weg des Kupplungspedals überprüft und eingestellt wird;
- Verölung der Kupplungsscheiben.
Diese Störung tritt infolge des Eindringens von Schmierstoff in den Kupplungsgehäuseraum durch die Dichtungen der Getriebehauptwelle oder des hinteren Endes der Kurbelwelle des Motors sowie bei übermäßiger Schmierung des Ausrückerlagers auf.
Das Eindringen von Schmierstoff auf die Reibflächen der Scheiben begünstigt deren Durchrutschen. Die Kupplung muss ausgebaut und die Scheiben mit Benzin gewaschen werden;
- Verschleiß der Reibbeläge und der Reibflächen des Schwungrads, der mittleren Antriebsscheibe und der Druckplatte. Bei geringem Verschleiß der Beläge wird die Störung durch Einstellung des freien Wegs des Kupplungspedals behoben.
Bei starkem Verschleiß der Beläge, der Reibflächen des Schwungrads und der Scheiben sind die verschlissenen Teile zu ersetzen;
- Setzen oder Bruch der Druckfedern. Federn ersetzen.
Bei unvollständigem Ausrücken der Kupplung ist ein erschwertes Einlegen der Gänge zu spüren, begleitet von Zahnaufschlägen der Getrieberäder. Die Störung kann aus folgenden Gründen auftreten:
- Vorhandensein eines großen Spiels zwischen dem Ausrückerlager und dem Anschlagring. Dies geschieht, weil der Ausrückmechanismus nicht den erforderlichen Weg des Hebels der Ausrückergabelwelle gewährleistet (verringerter Gesamtweg, vergrößerter freier Weg des Kupplungspedals). Die Störung wird durch Überprüfen und Einstellen des Gesamt- oder freien Wegs des Kupplungspedals behoben;
- Verkantung oder Verzug der angetriebenen Scheibe, ungleiches Spiel zwischen den Scheiben infolge deren Verzugs, stellenweise auch Fehlen des Spiels. Dies tritt meist bei Überhitzung der Kupplung durch Durchrutschen auf. Die Störung ist durch Austausch der verzogenen Scheiben zu beheben.
Zerstörung und Abriss der Reibbeläge. Belagstücke klemmen zwischen angetriebener und treibender Scheibe und verhindern ein vollständiges Ausrücken der Kupplung. Zerstörte Beläge ersetzen;
- Verkantung der Druckplatte. Beim Ausrücken der Kupplung drückt die Druckplatte mit einem Teil ihrer Arbeitsfläche weiter gegen die angetriebene Scheibe.
Die Druckplatte mit Gehäuse komplett ausbauen, auf eine Vorrichtung setzen, die Position des Anschlagrings überprüfen und einstellen.
Demontage der Kupplung
Das Getriebe ausbauen. In die Gewindebohrungen der Ansätze der Druckplatte 12 (Abb. 2) vier Spannschrauben 8 einschrauben, bis die Schraubenköpfe das Gehäuse 10 berühren. Die Befestigungsschrauben des Kupplungsgehäuses lösen und die Druckplatte 5 (siehe Abb. 1) mit Gehäuse ausbauen.
Die angetriebenen Scheiben 3 und die mittlere Antriebsscheibe 2 ausbauen.
Einstellung der Position des Anschlagrings der Kupplung
Die Druckplatte mit Gehäuse auf die Vorrichtung 16 (siehe Abb. 2) oder auf das Schwungrad mit einer Einlage setzen, die das Montagemaß «А» von 29 ± 0,1 mm gewährleistet.

Das Kupplungsgehäuse 10 mit Schrauben befestigen.
Den Anzug der Spannschrauben 8 lockern, indem man sie zwei bis drei Umdrehungen herausdreht.
Die Ränder der Sicherungsbleche 4 aufbiegen und die Schrauben 2 lösen.
Die Bleche 4, 1 und die Sicherungsscheiben 19 entfernen.
Durch Drehen der Muttern 3 die Position des Anschlagrings 7 der Abzugshebel einstellen.
Das Maß «В» nach der Einstellung sollte 54 ± 0,3 mm betragen, der Rundlauf der Stirnfläche Т2 des Anschlagrings bezogen auf die Stirnfläche Т1 — nicht mehr als 0,4 mm.
Die Auflageflächen der Enden aller Abzugshebel 14 müssen gleichzeitig den Anschlagring berühren.
Die Einstellung der Position des Anschlagrings nach dem Einbau der Kupplung am Motor ist verboten.
Nach Beendigung der Einstellung die (vorher gerichteten) Sicherungsscheiben 19 einbauen. Die Stützbleche 1, die Bleche 4 einbauen und mit den Schrauben 2 befestigen.
Die Enden der Sicherungsbleche 4 umbiegen, um so ein Lösen der Schrauben 2 zu verhindern. Durch die Löcher der Bleche 4 und 1 die Sicherungsscheiben 19 umbiegen.
Die Spannschrauben 8 anziehen.
Die Befestigungsschrauben des Kupplungsgehäuses lösen und die Druckplatte mit Gehäuse von der Vorrichtung 16 nehmen.
Demontage der Druckplatte mit Gehäuse
Die Ränder der Sicherungsbleche 4 aufbiegen und die Schrauben 2 lösen. Die Bleche 4, 1 und die Sicherungsscheiben 19 entfernen.
Die Druckplatte in eine Presse setzen und das Kupplungsgehäuse 10 anpressen. Die Spannschrauben 8 aus den Gewindebohrungen der Ansätze der Druckplatte herausschrauben.
Die Einstellmuttern 3 lösen.
Mit Hilfe der Presse die Kraft der Druckfedern nachlassen und das Kupplungsgehäuse abnehmen.
Die auf den Ansätzen der Druckplatte montierten Federn 9 und Unterlegscheiben 11 mit den Wärmeisolierplatten 13 sowie den Anschlagring 7, die Sicherungsscheiben der Achsen 18, die die Abzugshebel 14 mit der Druckplatte verbinden, entfernen.
Die Achsen austreiben und die Hebel mit den Gabeln 15 und Federn 5 abnehmen.
Aus den Bohrungen der Hebel die Nadellagerrollen entnehmen.
Die Sicherungsscheiben der Achsen 17, die die Abzugshebel mit den Gabeln 15 verbinden, und die Federn 5 mit den Schlaufen 6 entfernen.
Die Achsen 17 austreiben und die Gabeln der Hebel abnehmen. Aus den Bohrungen der Hebel die Nadellagerrollen entnehmen.
Die mittlere Antriebsscheibe 2 (siehe Abb. 1) nur bei Bedarf zum Schleifen der Arbeitsflächen oder zum Austausch von Teilen der automatischen Einstellmechanismen der Scheibenposition zerlegen.
Demontage des Kupplungsgehäuses

Die Spannschraube des Hebels 19 lösen (siehe Abb. 3) und den Hebel von der Welle der Ausrückergabel abnehmen.
Den Schlauch 6 (siehe Abb. 1), die Federn 7 des Ausrückers abklemmen und den Ausrücker 8 von der Führungsabdeckung des Lagers der Getriebehauptwelle abnehmen. Die Schmiernippel aus den Gewindebohrungen des Kupplungsgehäuses herausschrauben.
Die Spannschraube 12 lösen und die Gabel 9 auf der Welle 11 verschieben.
Die Segmentpassfeder aus der Nut der Welle entfernen.
Mit einem Kupferdorn die Welle 11 der Ausrückergabel mit dem Stopfen aus den Bohrungen des Kupplungsgehäuses austreiben.
Bei Bedarf zum Austausch der Buchsen diese mit einem Dorn ausdrücken, nachdem zuvor aus der Bohrung der linken Lagerung des Gehäuses die Teile des Wellendichtrings der Ausrückergabelwelle (Abdeckung, Filzring und Gummiring) entfernt wurden.
Technische Zustandskontrolle und Reparatur
Die Kupplungsteile nach der Demontage in Petroleum waschen, trocknen und ihre Eignung für den weiteren Betrieb bestimmen.
Bei Lockerung der Befestigung der Naben der angetriebenen Scheiben oder der Reibbeläge die Nieten aufnieten oder durch neue ersetzen.
Bei Bruch der Federn des Dämpfers der angetriebenen Scheibe oder axialer Bewegung der Federn in den Bohrungen der Scheibe die angetriebene Scheibe komplett ersetzen.
Des Weiteren sind zu ersetzen:
- die Reibbeläge der angetriebenen Scheiben bei Vorhandensein großer Riefen, Ablösung oder Verschleiß bis zu den Nieten;
- die Druckfedern bei Vorhandensein von Rissen und Brüchen;
- die Achsen der Abzugshebel mit einer brinellierten Arbeitsfläche;
- die verschlissenen Nadellagerrollen. Die Abmessungen neuer Reibbeläge und ihrer Nietlöcher müssen den in Abb. 4 angegebenen entsprechen.

Bei der Kontrolle des Teilezustands die Veränderung der Elastizität der Federn des Ausrückers überprüfen.
Die Kraft beim Dehnen der Feder auf die Länge L = 115 mm muss mindestens 4,4 kgf betragen.
Der Betrieb der mittleren Antriebs- und Druckplatte mit durchgehenden Rissen und Verzug ist nicht zulässig.
Kleine thermische Risse auf der Reibfläche der Scheiben sind kein Ausschusskriterium.
Verzug, Riefen, Unebenheiten und ungleichmäßiger Verschleiß der Reibflächen der mittleren Antriebs- und Druckplatte können durch Schleifen beseitigt werden.
Die beim Schleifen der Druckplatte abgetragene Metalldicke darf 1,3 mm nicht überschreiten.
Die Dicke der mittleren Antriebsscheibe nach dem Schleifen muss mindestens 23,66 mm betragen.

Bei Verschleiß der Buchsen 2 (Abb. 5) der Ausrückergabelwelle über 25,1 mm Durchmesser die Buchsen ersetzen.
Die Buchsen mit Hilfe von Dornen und einer Presse ersetzen.
Beim Einpressen die Enden der Buchsen mit Fase aufeinander zu richten und die Löcher in den Buchsen und Lagerungen des Gehäuses zur Schmierung ausrichten.
Die Innenflächen der eingepressten Buchsen auf Flucht bis zum Durchmesser 25+0,025 bearbeiten.
Die Fluchtungsabweichung der bearbeiteten Löcher der Buchsen mit einem Kaliber von 24,99 mm Durchmesser prüfen.
Die Nichtparallelität der gemeinsamen Achse der Buchsen und der Stirnfläche «Т» darf auf 100 mm Länge nicht mehr als 0,1 mm betragen.
Bei Austausch des Lagers des Ausrückers das neue Lager bis zum Anschlag des Innenrings an der Stirnfläche des Ausrückers aufpressen.
Das Kupplungsgehäuse und die mittlere Antriebsscheibe in umgekehrter Reihenfolge der Demontage zusammenbauen.
Beim Zusammenbau der mittleren Antriebsscheibe die Reibflächen der Achsen und Buchsen der Abdrückhebel mit dem Schmierstoff Litol-24 schmieren. Nach dem Anziehen der Achsen der Abdrückhebel die Sicherungsscheiben beidseitig umbiegen.
Nach dem Zusammenbau die Funktion der automatischen Einstellmechanismen der Position der mittleren Antriebsscheibe prüfen.
Beim Aufsetzen der Scheibe auf die Platte dürfen sich die Federn der Abdrückhebel nicht unter dem Gewicht der Scheibe verdrehen und müssen die Scheibe nach dem Andrücken bis zur Berührung mit der Platte in ihre Ausgangsposition zurückführen.
Beim Aufsetzen des Hebels 19 (siehe Abb. 3) auf die Keilverzahnung der Ausrückergabelwelle darauf achten, dass der markierte Zahn des Hebels in die markierte Nut der Welle eintritt (Markierungen b).
Zusammenbau der Druckplatte mit Gehäuse
Vor dem Zusammenbau müssen die Teile trocken und sauber sein.
Beim Zusammenbau die sphärischen Reibflächen der Einstellmuttern 3 (siehe Abb. 2), des Kupplungsgehäuses 10, der Abzugshebel 14 und die Arbeitsnuten des Anschlagrings 7 sowie die Nadellagerrollen mit dem Schmierstoff Litol-24 schmieren.
Während des Zusammenbaus der Druckplatte und der Einstellung der Position des Anschlagrings der Abzugshebel auf die Sauberkeit der Arbeitsflächen der Vorrichtung 16 achten.
Das Eindringen von Schmutz und Metallspänen auf die Reibfläche der Druckplatte und den Flansch des Kupplungsgehäuses ist unzulässig.
Die Druckplatte in der folgenden Reihenfolge zusammenbauen.
In die Bohrung des Abzugshebels 14 20 Nadellagerrollen für die Achse 17 einlegen.
Zur Erleichterung des Zusammenbaus des Nadellagers eine dünne Schicht Schmierstoff Litol-24 auf die Bohrungswand des Abzugshebels auftragen und sechs bis acht Rollen in die Bohrung legen.
Dann in die Bohrung des Hebels eine geschlitzte Textolitbuchse (Abb. 6) einstecken und die restlichen Rollen einlegen.

Beim Einbau eines neuen Nadellagers dieses mit Rollen einer Größengruppe bestücken.
Nach dem Ausrichten der Bohrungen der Gabel 15 (siehe Abb. 2) und des Hebels 14 die Achse 17 einstecken, wobei die geschlitzte Buchse aus den Bohrungen des Hebels und der Gabel ausgestoßen wird.
Analog mit Hilfe der geschlitzten Buchse das zweite Nadellager zusammenbauen und den Abzugshebel in die Nut des Ansatzes der Druckplatte einlegen.
Nach dem Ausrichten der Bohrung des Hebels mit den Bohrungen des Ansatzes die Achse 18 einstecken, wobei die geschlitzte Buchse aus den Bohrungen des Hebels und des Ansatzes ausgestoßen wird.
In die Ringnuten der Achse 18 die Sicherungsscheiben einlegen.
Auf die Achse 17 die Feder 5 mit der Schlaufe 6 aufsetzen, und in die Ringnuten der Achse die Sicherungsscheiben einlegen.
In gleicher Weise die übrigen Abzugshebel und Federn des Anschlagrings einbauen und befestigen. Den Anschlagring 7 aufsetzen und mit den Schlaufen 6 befestigen.
Die vormontierte Druckplatte auf die Vorrichtung 16 oder auf das Schwungrad mit einer Einlage setzen, die das Montagemaß «А» von 29 ± 0,1 mm gewährleistet.
Auf die Ansätze der Druckplatte die Unterlegscheiben 11 mit den Wärmeisolierplatten 13 und die Druckfedern 9 aufsetzen.
Wenn die Arbeitsfläche der Druckplatte geschliffen wurde, sind unter die Wärmeisolierplatten Metallscheiben zu legen, um die Gesamtkraft der Druckfedern zu erhalten.
Die Dicke der Scheiben muss der Dicke des beim Schleifen der Scheibe abgetragenen Metalls entsprechen.
Das Kupplungsgehäuse auf die Druckfedern setzen. Die vertikale Position der Gabeln 15 der Abzugshebel sicherstellen und mit Hilfe einer Presse die Federn zusammendrücken.
Das Kupplungsgehäuse mit Schrauben befestigen. Als Mittel zur Sicherstellung der vertikalen Position der Gabeln der Abzugshebel können durch die Öffnungen des Kupplungsgehäuses auf die Gewindeenden der Gabeln gesteckte Rohre verwendet werden.
Die Muttern 3 einschrauben und mit deren Hilfe die Position des Anschlagrings 7 der Abzugshebel einstellen.
Nach Beendigung der Einstellung die (vorher gerichteten) Sicherungsscheiben 19 einbauen. Die Stützbleche 1, die Bleche 4 einbauen und mit den Schrauben 2 befestigen.
Die Enden der Sicherungsbleche an den Schraubenköpfen umbiegen. Durch die Löcher der Bleche 4 und 1 die Sicherungsscheiben 19 umbiegen.
Vier Spannschrauben 8 in die Gewindebohrungen der Ansätze der Druckplatte einschrauben. Die Befestigungsschrauben des Kupplungsgehäuses lösen und die Druckplatte mit Gehäuse von der Vorrichtung abnehmen.
Einbau der Kupplung am Motor
Vor dem Einbau der Kupplung 15 g Schmierstoff 158 in den Hohlraum des hinteren Kurbelwellenendes (unter das vordere Lager der Getriebehauptwelle) geben.
Mit einem sauberen, leicht mit Benzin angefeuchteten Tuch die Reibflächen des Schwungrads, der mittleren Antriebsscheibe und der Druckplatte abwischen.
Die angetriebene Scheibe 3 (siehe Abb. 1) so in das Schwungrad einlegen, dass der längere Teil der Nabe zur Motorseite zeigt.
Den Schmierstoff Litol-24 auf die Arbeitsflächen der Abdrückhebel der mittleren Antriebsscheibe 2 auftragen und die Scheibe in das Schwungrad einlegen. Die Zapfen der Scheibe müssen in die Nuten des Schwungrads eintreten.
Beim Drücken auf die Scheibe muss sie sich leicht in den Nuten des Schwungrads bewegen und unter der Wirkung der Abdrückhebel in ihre Ausgangsposition zurückkehren.
Die zweite angetriebene Scheibe 3 einlegen, wobei der lange Teil der Nabe von der Motorseite weg zeigt.
Die angetriebenen Scheiben mit Hilfe eines Keilwellendorns auf die Kurbelwellenachse des Motors zentrieren, indem man sein Ende in die Bohrung des vorderen Lagers der Getriebehauptwelle einführt.
Die Druckplatte mit Gehäuse aufsetzen und das Kupplungsgehäuse mit Schrauben befestigen. Nach dem Befestigen des Gehäuses die vier Spannschrauben herausdrehen.
Das Getriebe einbauen und befestigen.
Die Qualität der Montage von Kupplung und Getriebe am laufenden Motor bei einer Kurbelwellendrehzahl von 1800-2000 min-1 prüfen, indem kontrolliert wird:
- kein Blockieren von Teilen des Ausrückmechanismus (der Betätigung);
- sauberes Ausrücken der Kupplung bei vollständig durchgetretenem Pedal. In dieser Position des Kupplungspedals muss das Einlegen des 1. Gangs und des Rückwärtsgangs ohne Schleifgeräusche erfolgen, und bei eingelegtem 4. Gang darf die Abtriebswelle nicht rotieren.
Einstellung des Gesamt- und freien Wegs des Kupplungspedals. Der Gesamtweg des Pedals 2 (Abb. 3), der 195 mm betragen soll, wird mit dem Anschlag 12 eingestellt.
Zum Einstellen des freien Wegs des Kupplungspedals die Zugstange 17 vom Hebel 19 abklemmen. Die Kontermutter der Gabel der Zugstange lösen.
Durch Drehen der Gabel in die erforderliche Richtung die Länge der Zugstange 17 ändern, um das Spiel zwischen den Stirnflächen des Anschlagrings und dem Ausrückerlager zu vergrößern oder zu verkleinern.
Die Zugstange mit dem Hebel 19 verbinden und den freien Weg des Kupplungspedals prüfen. Wenn er 30-40 mm beträgt, die Kontermutter der Gabel anziehen.
Es ist zulässig, den Hebel 19 um einen Keil auf der Welle zu versetzen (bezogen auf die Markierungen b an den Stirnseiten von Welle und Hebel), wenn das Gewinde der Zugstange 17 bei der Einstellung vollständig ausgenutzt wurde.
Siehe auch den Artikel «Kupplung des Fahrzeugs KamAZ», da die Kupplung prinzipiell gleich ist.