Die Düse wird verwendet, um Kraftstoff entsprechend der Form und dem Volumen der Brennkammer zu sprühen

Spritzen entsteht durch die hohe Geschwindigkeit des Ausströmens von Kraftstoff unter hohem Druck, durch Reibung beim Bewegen durch die Spritzlöcher und durch Kollision mit einem heißen Druckluftwirbel

KamAZ-Motoren verwenden geschlossene Düsen mit einer Verschluss-Sprühnadel.

In den Intervallen zwischen den Kraftstoffeinspritzungen wird die Kraftstoffauslassöffnung mit einer Nadel verschlossen.

Die Düse öffnet nur im Moment der Einspritzung, wenn Kraftstoff von der Hochdruckpumpe zu ihr zu fließen beginnt.

Kamaz Autodüse

Der Körper 6 (Fig. 1) der Düse ist mit einer Mutter 2 durch ein Distanzstück 3 mit dem Zerstäuber verbunden.

Der Mehrstrahlzerstäuber besteht aus einer Nadel 14 und einem Körper 1, in dem vier Sägelöcher mit einem Durchmesser von 0,3 mm (Modell 33), 0,32 mm (Modell 271) oder 0,33 mm (Modell 272) gebohrt sind.

Diese Löcher befinden sich in unterschiedlichen Winkeln zur Achse, wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Kraftstoffs über das gesamte Volumen der Brennkammer gewährleistet wird.

Ein Paar Teile 1 und 14 ist Präzision, der Spalt zwischen der Nadel und dem Zerstäuber überschreitet nicht 5 Mikron.

Der Konus der Nadel ruht auf dem Konus des Zerstäuberkörpers und trennt seine Kraftstoffversorgungskanäle und Zerstäubungslöcher.

Für eine sichere Abdichtung ist der Düsenstoppkegel um 59° und der Nadelkegel um 60° abgewinkelt.

Durch diese Gestaltung der Dichtflächen von Nadel und Zerstäuber kann auf deren gegenseitiges Einschleifen verzichtet werden.

Ringnuten an der Nadelführung des Zerstäubers, die austretenden Kraftstoff auffangen und wie ein Schmiermittel verteilen, verbessern die Beweglichkeit der Nadel.

Der Abstandshalter mit seinen Stiften fixiert den Zerstäuber relativ zum Düsenkörper in einer genau definierten Position und begrenzt auch den Hub der Zerstäubernadel, der 0,25 mm beträgt.

Die Verschlussnadel wird durch die Feder 13 durch die Stange 5 gegen den Düsensitz gedrückt.

Das obere Ende der Feder liegt an den Einstellscheiben 11, 12 an.

Kraftstoff wird der Düse durch den Anschluss 8 zugeführt.

Zum Ausfiltern von Prozessverunreinigungen, die bei der Montage in die Kraftstoffleitung gelangen können, ist zwischen Düse und Düsenkörper ein Sicherheitsfilter 9 eingebaut.

Kamaz Fahrzeuginjektor

Nach dem Passieren des Sicherheitsfilters durch die Kanäle: G des Körpers 6, D des Distanzstücks 3 und E des Körpers 1 tritt der Kraftstoff in die ringförmige Kammer unter dem Konus der Nadel 14 ein.

Im weiteren Verlauf des Ringspaltes zwischen Nadel und Körper 1 strömt der Kraftstoff zum Absperrkegel.

Wenn der Druck in Kammer B, der auf den Konus der Nadel wirkt, den Widerstand der Feder 13 übersteigt, steigt die Nadel, bis ihr Ende gegen das Distanzstück 3 stößt, während der Kraftstoff durch die Löcher des Zerstäubers eingespritzt wird Körper in den Brennraum des Zylinders.

In dem Moment, in dem der Einspritzpumpenabschnitt aufhört, Kraftstoff zuzuführen, fällt der Druck in der ringförmigen Kammer B stark ab, die Feder 13 senkt die Nadel und die Einspritzung stoppt sofort.

Der Druck, bei dem die Kraftstoffeinspritzung beginnt, wird mit den Einstellscheiben 11 und 12 eingestellt.

Es sind nicht mehr als drei Unterlegscheiben erlaubt.

Wenn die Dicke des Scheibenpakets um 0,05 mm zunimmt, erhöht sich der Spritzstartdruck um 30...50 kPa.

Unter Hochdruckeinwirkung sickert ein kleiner Teil des Kraftstoffs zwischen Nadel und Zerstäuberkörper in den Hohlraum der Feder 13. Von dort wird er durch den Kanal und den Kraftstoffablassantrieb in den Tank abgeführt.