Axiallüfter mit fünf Flügeln erzeugt einen zusätzlichen Luftstrom durch den Kern des Kühlsystems Kühler

Er wird auf der Nabe 15 der Abtriebswelle der Flüssigkeitskupplung befestigt und in das Gehäuse eingesetzt

Wenn sich der Lüfter dreht, erzeugt die Ummantelung einen Luftstrom durch den Kühlkörperkern, um die Kühleffizienz zu verbessern.

Kamaz-Flüssigkeitskupplung

Der Ventilatorantrieb ist hydraulisch, er besteht aus einer hydraulischen Kupplung und einem Schalter für seinen Betrieb.

Die Lüfterantriebs-Flüssigkeitskupplung sorgt für eine Drehmomentübertragung von der Motorkurbelwelle zum Lüfter und reduziert dynamische Belastungen, die auftreten, wenn sich die Kurbelwellendrehzahl abrupt ändert.

Der Schalter schaltet den Lüfter automatisch ein oder aus.

Die Flüssigkeitskupplung wird an der Vorderseite des Motors koaxial zur Kurbelwelle in dem Hohlraum installiert, der durch die vordere Abdeckung 1 des Blocks und das Lagergehäuse 2 gebildet wird.

Die Antriebswellenbaugruppe mit dem Gehäuse 3, dem Antriebsrad 10, der Riemenscheibenwelle 12 und der Generatorriemenscheibe 11, die durch Bolzen verbunden sind und sich in Kugellagern 8, 19 drehen, bilden den führenden Teil der Flüssigkeitskupplung. Es wird von der Motorkurbelwelle über die Keilwelle 6 angetrieben.

Das Abtriebsrad 9, zusammengebaut mit der Welle 16 und der darauf befestigten Lüfternabe 15, die sich in Kugellagern 4, 13 dreht, bildet den angetriebenen Teil der Fluidkupplung.

Die Flüssigkeitskupplung ist mit Gummimanschetten 17, 20 abgedichtet. An den inneren Torusflächen der antreibenden und angetriebenen Räder befinden sich mit den Rädern zusammengegossene Radialschaufeln. Davon befinden sich 33 am Antriebsrad, 32 am Antriebsrad.

Der Zwischenraum der Räder bildet den Arbeitsraum der Flüssigkeitskupplung.

Die Drehmomentübertragung vom Antriebsrad 10 der Flüssigkeitskupplung zum Abtriebsrad 9 erfolgt, wenn der Arbeitsraum mit Öl gefüllt ist.

Bei laufendem Motor fällt das aus dem Druckteil der Ölpumpe durch den Schaltkanal kommende Öl auf die Schaufeln des rotierenden Antriebsrades, wird von diesem mitgerissen und nimmt dabei kinetische Energie auf.

Innere Ölzirkulation wird im Hohlraum der Räder hergestellt (dargestellt durch Pfeile).

Ölpartikel, die auf die Schaufeln des angetriebenen Rades treffen, geben ihm Energie und sorgen für die Drehung der angetriebenen Teile und des Lüfters.

Die Geschwindigkeit des angetriebenen Rads hängt von der Ölmenge ab, die in den Flüssigkeitskupplungshohlraum gelangt.

Eine starke Änderung der Kurbelwellendrehzahl des Motors wird von einem Schlupf des Antriebsrads der Flüssigkeitskupplung relativ zum angetriebenen Rad begleitet, wodurch die dynamischen Belastungen im Antrieb reduziert werden.

Flüssigkeitskupplungsschalter

Der Schalter (Abb. 2.), der den Betrieb der Lüfterantriebs-Flüssigkeitskupplung steuert, ist an der Vorderseite des Motors an der Düse installiert, so dass sich sein Wärmekraftsensor 7 im von der Pumpe zugeführten Flüssigkeitsstrom befindet zur rechten Zylinderreihe.

Der Schalter hat drei feste Positionen, die den Betriebsmodus des Lüfters bestimmen.

Positionen (A, R, O) des Lüfterantriebs-Flüssigkeitskupplungsschalters

Auto-Modus - Hebel auf A.

Im Falle einer Erhöhung der Temperatur des Kühlmittels, das den thermischen Kraftsensor umspült, beginnt die aktive Masse in ihrem Zylinder zu schmelzen und bewegt mit zunehmendem Volumen den Sensorstab und die Kugel 9.

Bei einer Flüssigkeitstemperatur von 85...90°C öffnet die Kugel 9 den Ölkanal im Gehäuse 5.

Öl aus der Hauptleitung des Motors gelangt durch die Kanäle im Leistungsschaltergehäuse, Block und seiner vorderen Abdeckung, Rohr 5 (siehe Abb. 3) und Kanäle in der Antriebswelle in den Arbeitsraum der Flüssigkeitskupplung; dabei wird das Drehmoment von der Kurbelwelle auf das Lüfterrad übertragen.

Bei einer Kühlmitteltemperatur unter 85°C schließt die Kugel unter der Wirkung einer Rückstellfeder den Ölkanal im Gehäuse und die Ölzufuhr zur Flüssigkeitskupplung stoppt. Gleichzeitig wird das Öl in der Hydraulikkupplung durch die Bohrung im Gehäuse 3 in das Kurbelgehäuse des Motors abgelassen und der Lüfter abgeschaltet.

Der Lüfter ist ausgeschaltet – der Hebel steht auf Position O (Abb. 3), Öl wird nicht an die Flüssigkeitskupplung geliefert.

Das Laufrad kann sich unter der Wirkung von Reibungskräften, die während der Drehung in den Lagern und Manschetten der Flüssigkeitskupplung auftreten, mit niedriger Frequenz drehen.

Der Lüfter läuft immer – der Hebel steht auf P.

Die hydraulische Kupplung wird unabhängig von der Temperatur des Kühlmittels ständig mit Öl versorgt, der Lüfter dreht sich konstant mit einer Frequenz, die ungefähr der Kurbelwellendrehzahl entspricht.

Hauptbez hydraulische Kupplungsbetätigung - automatisch.

Bei Ausfall des hydraulischen Kupplungsschalters im Automatikbetrieb (gekennzeichnet durch Überhitzung des Motors) sollte dieser in einen Dauerbetrieb geschaltet werden (Schalthebel auf Position A stellen) und die Fehlfunktion des Schalters schnellstmöglich beseitigen