Einstellhebel (Ratsche) eines Kamaz-Wagens

Der Nachstellhebel dient dazu, die Abstände zwischen den Belägen und der Bremstrommel zu verringern, die sich durch Verschleiß der Reibbeläge vergrößern.

Einstellhebel (Ratsche)

Abb.1. Einstellhebel: 1 – Abdeckung, 2 – Niet, 3 – Zahnrad, 4 – Stopfen, 5 – Schnecke, 6 – Körper, 7 – Hülse, 8 – Anschlagbolzen, 9 – Rastfeder, 10 – Rastkugel. 11 - Schneckenachse, 12 - Öler

Der Einstellhebel hat einen Stahlkörper (Abb. 1) mit einer Hülse 7; in dem Gehäuse befindet sich ein Schneckenrad mit einem Keilloch zur Befestigung an einer Spreizfaust und eine Schnecke 5 mit einer Achse 11.

Um die Achse der Schnecke zu fixieren, gibt es eine Verriegelungsvorrichtung, deren Kugel 10 unter der Wirkung der Feder 9, die mit einem Anschlag gegen den Bolzen 8 stößt, in die Löcher auf der Achse 11 der Schnecke eintritt.

Das Zahnrad 3 wird durch am Körper 6 des Hebels angebrachte Abdeckungen 1 am Herausfallen gehindert.

Wenn die Achse (am Vierkantende) gedreht wird, dreht die Schnecke das Rad und mit ihr die expandierende Faust, drückt die Beläge auseinander und verringert den Abstand zwischen den Belägen und der Bremstrommel.

Beim Bremsen wird der Stellhebel durch die Bremszylinderstange gedreht.

Vor dem Einstellen des Spalts die Feststellschraube 8 um 1-2 Umdrehungen herausdrehen und dadurch den Anschlag von der Kugel entfernen, nach dem Einstellen die Schraube 8 fest anziehen.