Während des Betriebs ist es notwendig, regelmäßig innerhalb der im Schmierplan angegebenen Zeiträume den Ölstand im Servolenkungssystem zu überprüfen und die Pumpenfilter zu spülen
Die Anschlüsse und Schläuche der Servolenkung sollten täglich auf Dichtheit überprüft werden.
Auch die Spannung des Pumpenriemens sollte täglich überprüft werden.

Diagramm zur Überprüfung der Antriebsriemenspannung: 1 - Kurbelwellenscheibe; 2 - Generatorriemenscheibe; 3 - Kompressorriemenscheibe; 4 - Wasserpumpenriemenscheibe und Lüfterriemenscheibe; 5 - Riemenscheibe der Servopumpe
Die Riemenspannung wird durch Bewegen der Servopumpe erreicht.
Bei normaler Spannung sollte die Riemendurchbiegung zwischen Lüfterscheibe und Servopumpe unter einer Kraft von 4 kg im Bereich von 8-14 mm liegen (siehe Abb. 1).
Für die Servolenkung darf nur sauberes, gefiltertes Öl gemäß Schmierplan verwendet werden.
Das Öl muss durch einen Trichter mit Doppelsieb und Einfüllfilter eingefüllt werden, der im Vorratsbehälter der Servopumpe installiert ist.
Die Verwendung von verunreinigtem Öl führt zu schnellem Verschleiß der Pumpe und der Servolenkungsteile.
Beim Prüfen des Ölstands in der Servolenkung, das bei jeder Wartung durchgeführt werden sollte, sollten die Vorderräder des Autos gerade eingebaut sein.
Bevor der Tankdeckel zur Kontrolle des Ölstands, zum Nachfüllen oder Wechseln abgenommen wird, muss der Deckel gründlich von Schmutz befreit und mit Benzin ausgewaschen werden.

Servolenkungspumpe: (a) - Pumpe vor der Modifikation; b) - das Ende der Pumpenwelle nach der Änderung; 1 - Riemenscheibe; 2 - Maschenfilter; 3 - Pumpenkörper; 4 - Vorderlager; 5 - Öldichtung; 6 - Pumpenwelle; 7 - hinteres Lager; 8 - Stator; 9 - Rotor; 10 - Verteilerscheibe; 11 - Pumpendeckel; 12 - Filterbypassventil; 13 - Bypassventil; 14 - Klinge; 15 - Einstellbeläge; 16 - Sicherheitsventilsitz; 17 - Sicherheitsventil; 18 - Sammler; 19 - Panzer; 20 - Pumpendeckeldichtung; 21 - Füllnetzfilter; 22 - Entlüftung; 23 - Tankdeckel; 24 - Unterlegscheibe; 25 - Flügelmutter; 26 und 27 Dichtringe; 28 - Krümmerdichtung; 29 - Tankdichtung; 30 - konische Buchse; 31 - Lagersicherungsring; 32 - Sicherungsring der Öldichtung; 33 - Öldichtungsbuchse
Das Öl muss bei laufendem Motor nachgefüllt werden, bis das Öl oberhalb des Siebes des Einfüllfilters 21 (siehe Abb. 2) erscheint. Eine vollständige Netzabdeckung ist nicht erforderlich.
Während TO-2 müssen beide Filter der Servopumpe mit Benzin gespült werden.
Bei starker Verstopfung der Filter durch Harzablagerungen sollte eine zusätzliche Filterwäsche mit einem für die Autolackierung verwendeten Lösungsmittel durchgeführt werden.
Bei der Wartung ist es notwendig, die Befestigung des Lenkgetriebegehäuses am Rahmen, der Lenksäule an der Kabinenhalterung, des Lenkrads an der Lenkwelle, das Anziehen des Lenkstockhebels und das Anziehen der Verriegelung zu überprüfen Mutter der Einstellschraube und die Muttern zur Befestigung der Kardanwelle.
Das Anzugsdrehmoment der Achsschenkelmutter sollte 25–30 kgm betragen, die Kontermutter der Einstellschraube 4–4,5 kgm, die Muttern der Kardanwellenkeile 1,4–1,7 kgm.
Achten Sie beim Einbau der Schläuche darauf, diese nicht zu verdrehen oder scharf zu knicken.
Lenkgetriebeölwechsel
Beim Ölwechsel die Längsstange des Fahrzeugs abmontieren und den Vorratsbehälterdeckel der Servopumpe öffnen.
Um das Öl abzulassen, müssen Sie:
- 1) Drehen Sie das Lenkrad ganz nach links;
- 2) Öffnen Sie die Ablassöffnung, indem Sie den Stopfen mit dem Magneten aus dem Lenkgetriebegehäuse herausschrauben.
Das Ablassen des Öls gilt als abgeschlossen, wenn der Ölfluss aus der Ablassöffnung des Lenkgetriebegehäuses gestoppt ist.
Nach dem Entleeren müssen Sie das Servolenkungssystem spülen. Dazu ist Folgendes erforderlich:
- - Entfernen Sie das restliche verunreinigte Öl aus dem Vorratsbehälter der Servolenkungspumpe. Das Vorhandensein von Wischmittelrückständen im Tank ist nicht akzeptabel.

Lenkmechanismus: 1 - untere Abdeckung; 2, 14, 25, 29 und 41 - O-Ringe; 3 - Stecker; 4 - Lenkgetriebegehäuse; 5 - Kolbenstange; 6 - Dichtungsspaltring; 7 - Lenkschraube; 8 - Kugelmutter; 9 - Rinne; 10 - Ball; 11 - geteilte Kolbenringe; 12 - Zwischenabdeckung; 13 - Axialkugellager; 15 - Kugelhahn; 15 - Ventil; 17 - Steuerventilkörper; 18 - Federscheibe; 19 - Einstellmutter; 20 - obere Abdeckung; 21 - Nadellager 22 und 35 - Öldichtungs-Anlaufringe; 23 - äußere Dichtmanschette; 24 - Seitenabdeckung; 26 - Anlaufscheibe; 27 - Einstellscheibe; 28 - Sicherungsring; 30 - Einstellschraube; 31 - Zweibeinschaft; 32 - Ablassschraube mit Magnet; 33 - Achsschenkelwellenbuchsen; 34 und 38 - Öldichtungen; 36 - Gummimanschette; 37 - Lenkstockhebelwellenmutter; 39 - Reaktionsfeder; 40 - Strahlkolben; 42 - Stellschraube
- - Unterlegscheibe 24 (siehe Abb. 2), Gummidichtring 26 des Pumpendeckels und Ablassschraube 32 (siehe Abb. 3) mit dem Magneten des Lenkgetriebegehäuses waschen und von Schmutz befreien; Entfernen und waschen Sie die Filtersiebe der Pumpe und setzen Sie sie wieder ein.
- - 1 Liter Frischöl durch einen Trichter mit Doppelsieb in den Pumpenbehälter gießen und dieses Öl durch die Ablassöffnung des Lenkgetriebegehäuses ablassen, während Sie das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag drehen.
Zum Einfüllen von frischem Öl benötigen Sie:
- 1. Schrauben Sie den Stopfen mit dem Magneten in die Ablassöffnung des Lenkgetriebegehäuses.
- 2. Drehen Sie das Lenkrad ganz nach links und gießen Sie frisches Öl in den Vorratsbehälter der Pumpe, bis das Öl über dem Filtersieb des Einfüllstutzens erscheint.
Anschließend das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag drehen und dabei keine Kraft auf die Anschläge ausüben, Öl nachfüllen, bis mindestens 2,5 Liter Öl in das System gelangt sind.
Motor starten, dann frisches Öl einfüllen und bei laufendem Motor das Lenkrad von Anschlag zu Anschlag drehen, dabei mit einer Kraft von ca. 10 kg 2-3 Sekunden lang kurz am Anschlag halten und bei Bedarf Öl nachfüllen bis es über dem Gitter liegt (eine vollständige Gitterabdeckung ist nicht erforderlich).
Das Befüllen mit Öl gilt als abgeschlossen, wenn keine Luft mehr in Form von Blasen durch das Öl im Pumpentank aus dem System entweicht.
- 3. Stellen Sie den Motor ab, montieren Sie den Tankdeckel mit Dichtung, Gummidichtring, Deckelbefestigungsbolzen und Unterlegscheibe und befestigen Sie ihn mit der Flügelmutter. Ziehen Sie die Flügelmutter mit der Hand fest.
Wenn Öl unter dem Tankdeckel austritt, prüfen Sie, ob die Deckeldichtung richtig sitzt und ersetzen Sie sie, wenn sie beschädigt ist.
- 4. Längsstange aufstecken und Gelenk schmieren.
Fahren mit nicht funktionierender Servolenkung
Wenn die Servolenkung aufgrund eines Pumpenschadens oder einer Beschädigung der Servolenkung, einer Zerstörung des Schlauchs oder des Pumpenantriebsriemens oder eines abgewürgten Motors ausfällt, kann die Lenkung nur kurzzeitig verwendet werden, bis die Störung behoben ist.
Langzeitbetrieb eines Fahrzeugs mit nicht funktionierender Servolenkung führt zu schnellem Verschleiß der Lenkung oder zu deren Ausfall.
Bei einem Riss der Schläuche der Servopumpe sollten Sie:
- 1) Verbinden Sie den Pumpenauslassanschluss mit dem Abzweigrohr am Pumpentank;
- 2) die Druck- und Rücklauföffnungen am Hydraulikverstärker mit Holzstopfen oder auf eine andere Art und Weise verschließen, die einen Schutz gegen das Eindringen von Schmutz oder Fremdkörpern bietet;
- 3) Füllen Sie Öl bis zum oben angegebenen Stand in den Pumpentank. Es ist zulässig, das für den Motor verwendete Öl einzufüllen und es an der Basis auszutauschen.
- 4) Fahren Sie mit dem Motor bei der niedrigstmöglichen Kurbelwellendrehzahl zur Basis und überwachen Sie dabei die Öltemperatur im Tank.
Wenn sich das Öl erhitzt, sollten Sie anhalten und das Öl abkühlen lassen.
Lenkstangen
Der Lenkantrieb besteht aus Längs- und Querlenkern.
Längslenkerrohr mit einstellbaren Kugelgelenken.
Jedes Gelenk verfügt über eine Feder und zwei kugelförmige Knacker, zwischen denen sich der Kugelkopf des Bolzens befindet, der durch einen Einstellstopfen festgeklemmt wird.
Die Längslenkerstange verbindet den Kugelzapfen des unteren Endes des Achsschenkels mit dem Hebel des linken Traggelenkgehäuses der Vorderachse.
Dabei ist es erforderlich, dass die Stange mit dem kürzeren Arm entlang der Biegung auf den Kugelbolzen des Zweibeins aufgesteckt wird.
Ziehen Sie beim Zusammenbau des Scharniers den Einstellstopfen bis zum Anschlag fest, lösen Sie ihn dann bis zur ersten möglichen Position zum Verstiften, jedoch nicht weniger als eine Vierteldrehung, und verstiften Sie ihn.
Es ist zu beachten, dass eine vollständige Beseitigung von Lücken in den Gelenken nicht zulässig ist, da dies zum Bruch des Kugelbolzens oder der Stange führen kann.
Um das Fett in den Gelenken zu halten und sie vor Schmutz zu schützen Die Nuten für die Kugelzapfen im Stangenkopf sind mit Filzgleitern abgedeckt.
Die Querlenkerstange besitzt an den Enden Rechtsgewinde mit unterschiedlicher Steigung zum Einschrauben von Köpfen mit Kugelgelenken, mit deren Hilfe Sie die Länge der Stange verändern und dadurch die Vorspur der Räder einstellen können.
Die Scharnierköpfe bestehen aus oberen und unteren Linern und einer Feder, die auf die Liner drückt.
Die Scharniere müssen nicht eingestellt werden.
Achten Sie beim Zusammenbau darauf, dass sich die Kugelgelenke ohne zu klemmen von Hand drehen lassen.
Täglich sind alle Befestigungselemente zu prüfen und nachzuziehen, der Zustand der Gelenkverbindungen der Längs- und Querlenker zu überprüfen, ggf. das Gelenkspiel einzustellen und die Lenkgelenke entsprechend der Schmierschema.