Kurbelwelle aus Stahl, mit gehärteten Zapfen, fünffach gelagert, mit Schmierkanälen und Fliehkraftabscheidern zur Ölreinigung, Hauptzapfendurchmesser 75-0,020 mm und Pleueldurchmesser 65,5-0,020 mm (Bild 1)

ZIL-131-Kurbelwelle

Dünnwandige trimetallische Lagerschalen 2,25-0,013 mm dick, austauschbar an jeder Stütze (außer hinten).

Bei dem neuen Motor beträgt das diametrale Spiel in der Verbindung des Kurbelwellen-Hauptzapfens - des Blocks mit der Laufbuchsenbaugruppe 0,026-0,085 mm.

Die Schrauben der Hauptlagerdeckel müssen mit einem Drehmomentschlüssel angezogen werden. Das Anzugsmoment sollte 11-13 kgm betragen.

Bei jedem Ausbau der Ölwanne die Schrauben der Hauptlagerdeckel prüfen und ggf. nachziehen.

Bei dem neuen Motor beträgt das axiale Spiel der Kurbelwelle in den Axiallagern 0,075-0,245 mm.

Wenn Pleuel oder Hauptlager verschlissen sind, müssen beide Lagerhälften gleichzeitig ersetzt werden.

Die Kurbelwelle wird mit dem Schwungrad und der Kupplung dynamisch ausgewuchtet.

Das Drehmoment der Schwungradschrauben am Kurbelwellenflansch sollte 14-15 kgm betragen.

Konstruktionsmerkmale Kurbelwelle und Schwungrad (ZIL-131)

Eine Gummiskelett-Öldichtung ist am vorderen Ende der Kurbelwelle installiert, um Öllecks zu verhindern.

Für den gleichen Zweck befindet sich am hinteren Ende der Kurbelwelle eine Ablaufnut in der hinteren Hauptlagerschale (mit einer Ölablassbohrung), eine Ölablasskante, eine Ölabfuhr-Spiralnut, ein Wellendichtring aus Asbestpackung, eine ölabweisende Spiralrändelung am Kurbelwellenzapfen unter der Packung und Gummidichtungen unter dem Hauptlagerdeckel.

Das gusseiserne Schwungrad mit einem Stahlzahnkranz zum Starten des Motors vom Starter aus ist mit sechs Schrauben am Flansch des hinteren Endes der Kurbelwelle befestigt.

Beim Ausbau des Schwungrades ist zur Erleichterung der späteren Montage darauf zu achten, dass es auf der Kurbelwelle montiert wird, da der Kurbelwellenflansch versetzte (asymmetrische) Bohrungen hat.

Anzugsreihenfolge für die Schrauben des Schwungrads an der Kurbelwelle (Ansicht des Kurbelwellenflanschs).

Wenn Sie das Schwungrad am Kurbelwellenflansch befestigen, ziehen Sie die Muttern gleichmäßig in der in Abb. 2.

Es ist notwendig, die Genauigkeit der Splinte der Schwungrad-Befestigungsschrauben zu überwachen. Der Splint sollte fest in das Ende des Bolzens passen.

Beim Einbau des Schwungrads muss der Schlag seiner Arbeitsfläche (der Kontaktfläche mit der Kupplungsscheibe) überprüft werden

in Bezug auf die Achse der Kurbelwelle. Bei einem Radius von 150 mm sollte dieser Rundlauf nicht mehr als 0,15 mm betragen.

Anmerkung: Seit Oktober 1969 werden Motoren mit Bimetallbuchsen mit einer Dicke von 2,5 bis 0,025 mm und mit einer Kurbelwelle mit Hauptlagerzapfen mit einem Durchmesser von 74,5 bis 0,020 mm hergestellt.

Das diametrale Spiel in der Verbindung Hauptzapfen - Block mit Buchsen als Baugruppe im neuen Motor beträgt 0,050-0,107 mm. Die Kurbelwelle komplett mit Laufbuchsen ist austauschbar.

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