Die Kurbelwelle ist aus warmgeschmiedetem Kohlenstoffstahl gefertigt und durch Nitrieren oder Hochfrequenzstromhärten der Pleuelstange und der Hauptzapfen gehärtet.

Es hat fünf Hauptlager und vier Pleuelzapfen, die durch Wangen miteinander verbunden sind

Mit Stopfen verschlossene Hohlräume sind in den Pleuelzapfen der Welle eingebracht.

Kurbelwelle eines Kamaz-Autos

In den Hohlräumen wird das Öl zusätzlich zentrifugal gereinigt.

Die Hohlräume der Pleuelzapfen kommunizieren mit schrägen Löchern, die in die Wangen der Welle gebohrt sind, mit Querkanälen in den Hauptzapfen.

An Wange, Spitze (vorderes Ende) und Schaft (hinteres Ende) der Kurbelwelle befinden sich Gegengewichte des Ausgleichssystems; an den Wangen sind sie einteilig mit der Kurbelwelle gefertigt, an der Spitze und am Schaft werden sie bei der Montage gepresst und mit einem Segmentschlüssel fixiert.

So sieht die Kurbelwelle des Kamaz-Autos aus

Ein Antriebszahnrad für den Ölpumpenantrieb ist auf der Spitze der Kurbelwelle installiert, und eine Steuerzahnradbaugruppe mit einem Ölabweiser ist auf dem Schaft installiert.

Im Endteil der Spitze der Kurbelwelle befindet sich ein Loch zum Einbau einer Zapfwellenhälfte, im Endteil des Schafts befinden sich zwei Löcher zum Einpressen der Schwungrad-Befestigungsstifte, ein axiales Loch für die Stützlager der Getriebeeingangswelle und Gewindebohrungen für die Schwungrad-Befestigungsschrauben.

Die Welle wird durch vier dauerhafte Stahl-Aluminium-Halbringe, die in den Hinterschnitten des Blocks und der Abdeckung des hinteren Hauptlagers installiert sind, gegen axiale Verschiebungen fixiert.

Der Kurbelwellenschaft ist mit einer verstärkten Gummimanschette, die in das Schwungradgehäuse eingepresst ist, und einem Ölabweiser abgedichtet.

Haupt- und Pleuelgleitlager werden in Form von auswechselbaren dünnwandigen geteilten Buchsen hergestellt, die mit Presspassung in präzise bearbeitete zylindrische Nester - Betten eingebaut werden.

Die Kurbelwellenhaupt- und Pleuellagerschalen bestehen aus Stahlband, das mit einer Bleibronzeschicht und einer dünnen Bleilegierungsschicht beschichtet ist.

Die oberen und unteren Hauptlagerschalen der Kurbelwelle sind nicht austauschbar. Die oberen Schalen der Hauptlager unterscheiden sich von den unteren durch das Vorhandensein von Löchern für die Ölzufuhr und einer Ringnut für seine Verteilung.

Obere und untere Pleuellagerschalen der Kurbelwelle sind austauschbar.

Um eine Drehung und axiale Bewegung der Buchsen in den Buchsen zu verhindern, werden die Kanten der Buchsen mit Kanten herausgedrückt, die in die entsprechenden Nuten passen, die in den Betten des Blocks und der Pleuelstange sowie in ihren Abdeckungen angebracht sind.

Da die Kurbelwellenzapfen verschleißen, dürfen sie viermal nachgeschliffen werden, die Buchsen werden in sieben Reparaturgrößen (Tabelle) hergestellt, da Bohrungen in Block und Pleuel für Buchsen in Reparaturgröße möglich sind .

Reparaturabmessungen von Kurbelwellenzapfen und Laufbuchsen

Reparaturabmessungen von Kurbelwellenzapfen und Lagern

Stempel der Reparaturgröße und -durchmesser der Kurbelwellenzapfen und -betten im Block oder Pleuel werden auf der Rückseite der Laufbuchse in der Nähe der Ebene des Verbindungsstücks angebracht.

Kamaz-Schwungrad

Das Schwungrad (Abb. 3) ist notwendig, um kinetische Energie während des Arbeitshubs zu sammeln und die Kurbelwelle während der Hilfshübe zu drehen, sowie um den Kolben aus Totpunkten zu bringen und die ungleichmäßige Drehung der Welle zu reduzieren.

Kamaz-Schwungrad

Das Schwungrad ist aus speziellem Grauguss gegossen. Es ist mit acht Schrauben aus legiertem Stahl 3.

am hinteren Ende der Kurbelwelle befestigt

Die präzise Fixierung des Schwungrads auf der Kurbelwelle wird durch zwei Passstifte erreicht, die in das Ende der Kurbelwelle eingepresst werden.

Ein Hohlrad 1 wird auf die bearbeitete zylindrische Oberfläche des Schwungrads gepresst, das dazu bestimmt ist, beim Starten des Motors mit dem Zahnrad der Starterwelle verbunden zu werden.

Am hinteren Ende des Schwungrads ist eine Kupplung installiert. Um den Motor zu regulieren, hat das Schwungrad eine Nut zum Sperren von 2 Schwungrädern und 12 Löcher zum Drehen der Kurbelwelle mit einem Brecheisen.