Der Lenkmechanismus mit eingebautem Hydraulikverstärker funktioniert wie folgt. Bei Geradeausfahrt stehen Schraube 4 (Abb. 1) und Spule 8 in Mittelstellung.

Einspritzleitungen A und Ablauf B, sowie die beiden Hohlräume C und D des Hydraulikzylinders sind miteinander verbunden.

Schema der Kamaz-Steuerung

Öl fließt ungehindert von Pumpe 11 durch das Steuerventil und kehrt in den Tank zurück.

Der Widerstand, der entsteht, wenn die Räder mittels des Lenkantriebs gedreht werden, erzeugt eine Kraft, die bestrebt ist, die Schraube in axialer Richtung in die entsprechende Richtung zu bewegen.

Wenn diese Kraft die Vorspannkraft der Zentrierfedern 9 übersteigt, verschiebt die Schraube den starr mit ihr verbundenen Kolben.

In diesem Fall kommuniziert ein Hohlraum des hydraulischen Verstärkerzylinders mit der Abflussleitung und wird von der Abflussleitung getrennt, und der andere, der mit der Abflussleitung verbunden bleibt, wird von der Abflussleitung getrennt.

Das von der Pumpe in den entsprechenden Hohlraum des Zylinders kommende Arbeitsfluid übt Druck auf die Kolbenstange 2 aus und trägt durch Erzeugen einer zusätzlichen Kraft auf dem gezahnten Sektor der Welle 1 des Zweibeins des Lenkmechanismus zur Drehung des bei Lenkräder.

Der Druck im Arbeitsraum des Verstärkerzylinders steigt auf einen Wert an, der proportional zum Drehwiderstand der Räder ist.

Gleichzeitig steigt der Druck in den Hohlräumen unter den Strahlkolben.

Wenn sich der Widerstand gegen das Drehen der Räder und folglich der Druck im Arbeitsraum des Zylinders ändert, ändern sich die Kraft, mit der der Steuerschieber versucht, in die mittlere Position zurückzukehren, und die Kraft auf das Lenkrad, die dies bewirkt Fahrer mit „Sinn für die Straße“.

Lenkstangenteile des Kamaz-Autos

Wenn sich das Lenkrad nicht mehr dreht, verschiebt sich die Spule unter der Wirkung von Zentrierfedern und zunehmendem Druck in den reaktiven Hohlräumen in die mittlere Position, so dass sich ein Schlitz für den Durchgang von Öl öffnet, das von der Pumpe zur Abflussleitung geliefert wird .

Die Größe des Spalts ist so eingestellt, dass der unter Druck stehende Hohlraum des Zylinders den Druck aufrechterhält, der erforderlich ist, um die gelenkten Räder in der eingeschlagenen Position zu halten.

Wenn das Vorderrad beginnt, sich stark zu drehen, während sich das Fahrzeug auf einer geraden Linie bewegt, zum Beispiel beim Auftreffen auf ein Hindernis, bewegt die sich drehende Zweibeinwelle die Kolbenstange.

Da sich die Schraube nicht dreht (der Fahrer hält das Lenkrad in einer Position), bewegt sie sich auch axial zusammen mit der Spule.

In diesem Fall wird der Zylinderhohlraum, in dem sich die Kolbenstange bewegt, mit der Pumpendruckleitung verbunden und von der Ablaufleitung getrennt.

Der Druck in diesem Hohlraum des Zylinders steigt, wodurch der Schlag ausgeglichen (abgeschwächt) wird.

Wenn der hydraulische Verstärker nicht arbeitet, dreht der Lenkmechanismus immer noch die Räder, aber die Teile sind bereits unter Volllast. Gleichzeitig nimmt der Verschleiß der Teile stark zu und deren Ausfälle sind möglich.

Das Lenkgetriebe umfasst Längs- und Querlenkstangen (Abb. 2.).

Längsstange verbindet das Zweibein des Lenkmechanismus mit dem Oberarm des linken Achsschenkels und ist mit nicht verstellbaren Scharnieren ausgeführt.

Zu den Scharnieren gehören Kugelstift 22, obere 23 und untere 24 Laufbuchsen, Feder und Gewindekappe 27 mit Sicherungsscheibe 26.

Die Spurstange des Lenktrapezoids ist rohrförmig, mit Gewindeenden, auf die Spitzen mit Kugelgelenken geschraubt werden.

Die Vorspur der gelenkten Räder wird durch Drehen der Stange in den Spitzen eingestellt. Jede Spitze ist mit zwei Bolzen 32 befestigt.

Die Querlenkergelenke sind ebenfalls nicht einstellbar, sie bestehen aus einem Kugelbolzen 7, oberen 8 und unteren 6 Buchsen, einer Feder 5 und einer Abdeckung 3, die durch eine abdichtende Paronitdichtung 4 an der Stangenspitze befestigt ist.

Um das Eindringen von Staub und Schmutz zu verhindern, werden Gummischutzpolster verwendet.

Scharniere werden durch Schmiernippel geschmiert.

Bei Lenkgetrieben von Fahrzeugen mit 6X6-Radanordnung wird die Spurstange so gebogen, dass ihr mittlerer Teil sich frei unter dem Hauptgetriebegehäuse der vorderen Antriebsachse bewegt.

Daher wird die Vorspur der Vorderräder bei diesen Autos reguliert, indem die Spitzen auf der Stange bewegt, die Schrauben 32 gelöst und die Spitzen auf dem Gewinde gedreht werden, wobei die Gewindesteigung links und rechts berücksichtigt wird Tipps ist anders.