Der Motor hat ein geschlossenes Kurbelgehäuseentlüftungssystem, das durch Unterdruck im Ansaugrohr und Luftfilter funktioniert

Schema des Kurbelgehäuseentlüftungssystems ist in der Abbildung dargestellt

Bei Niedriglastbetrieb des Motors und im Leerlauf werden Gase aus dem Kurbelgehäuse durch eine kalibrierte Bohrung mit 2 mm Durchmesser im Drosselklappenstutzen des Vergasers durch die Leitung 2 in das Ansaugrohr gesaugt.

In anderen Motorbetriebsarten werden die meisten Gase durch Rohrleitung 1 entfernt.

Kurbelgehäuseentlüftungssystem

Zur Abscheidung von Öltröpfchen (die in Kurbelgehäusegasen suspendiert sind) und zur Verringerung des Eindringens von Staub und Schmutz in das Motorkurbelgehäuse, wenn der Unterdruck im Ansaugsystem ansteigt, beispielsweise wenn der Luftfilter verstopft ist, ein Kurbelgehäuse Vakuumregler eingebaut, der sich in der vorderen Abdeckung der Kistenschieber befindet.

Wenn der Unterdruck im Ansaugsystem ansteigt, bewegt sich die Membran mit dem Absperrventil 7 unter der Wirkung des Unterdrucks und überwindet die Kraft der Feder 8 in Richtung des Ventilsitzes 7 und sperrt den Einlass zum Federsitz , wodurch der Durchfluss von Kurbelgehäusegasen reduziert und ein optimales Vakuum im Kurbelgehäuse aufrechterhalten wird.

Wenn der Einlass vollständig geschlossen ist, treten Gase aus dem Kurbelgehäuse nur durch das kalibrierte Loch 9 in den Federsitz ein.

Die Wartung des Belüftungssystems besteht aus der Reinigung der Rohrleitungen (Schläuche) und der kalibrierten Öffnung 9 und der Spülung der Teile des Vakuumreglers.

Zum Spülen und Reinigen muss der Unterdruckregler vom Motor abgebaut und zerlegt werden.

Bei der Montage des Vakuumreglers ist auf die Dichtheit der Verbindung zwischen Gehäuse und Deckel zu achten.

Verletzen Sie während des Betriebs nicht die Dichtheit der Kurbelgehäuseentlüftung und lassen Sie den Motor nicht mit offenem Öleinfüllstutzen laufen - dies führt zu einer erhöhten Emission giftiger Stoffe in die Atmosphäre.

Bei einem laufenden Motor mit gutem Entlüftungssystem sollte im Kurbelgehäuse ein Unterdruck im Bereich von 10-40 mm Wassersäule vorhanden sein, der mit einem Wasserpiezometer festgestellt werden kann, das an der Buchse für die Ölstandsanzeige angeschlossen ist Zylinderblock.

Wenn das System defekt ist, entsteht ein Überdruck im Kurbelgehäuse.

Dies ist im Falle einer Verkokung der Belüftungskanäle aufgrund eines erheblichen Verschleißes der Zylinder-Kolben-Gruppe möglich, bei der es zu einem übermäßigen Durchbruch von Gasen in das Kurbelgehäuse des Motors kommt.

Erhöhter Unterdruck im Kurbelgehäuse (mehr als 50 mm Wassersäule) weist auf eine Fehlfunktion des Unterdruckreglers hin.

In diesem Fall müssen die Teile des Vakuumreglers gespült und das Loch 9 gereinigt werden.