UMP-4215-Motoren haben ein traditionelles Design, das seit langem von Volga Motors OJSC hergestellt wird

- ein Aluminium-Zylinderblock mit einer unteren Nockenwelle, einem Ventilschaftantrieb durch Kipphebel, einem Nockenwellen-Zahnradantrieb, einem Aluminiumkopf mit Einlass- und Auslasskanälen auf einer Seite.

UMZ-4215-Motor

Der wesentliche strukturelle Unterschied zwischen den 4215-Motoren und den ZMZ-4025- und ZMZ-4026-Motoren besteht darin, dass sie einen Aluminiumblock mit gegossenen dünnwandigen Laufbuchsen aus speziellem verschleißfestem Gusseisen (ICHG-ZZM) haben.

Der Nenndurchmesser der Hülsen beträgt 100 mm. Der Kolbenhub bleibt gleich -92 mm.

Das Arbeitsvolumen der Motorzylinder wurde durch Vergrößerung des Kolbendurchmessers erhöht

Der Längsschnitt des Motors ist in der Abbildung dargestellt.

Ein Aluminium-Kupplungsgehäuse ist mit dem hinteren Ende des Blocks verschraubt.

Kolben werden aus einer Aluminiumlegierung gegossen. Jeder von ihnen hat zwei Kompressions- und einen Ölabstreifring.

Klemmringe - Gusseisen, oben - verchromt, unten - verzinnt.

Kolbenbolzen sind schwimmend gelagert, sie werden durch Sicherungsfederringe gegen axiale Bewegung gesichert.

Stahlgeschmiedete I-Querschnitt-Pleuelstangen mit einem geteilten unteren Kopf, dessen Deckel mit zwei Schrauben und Muttern befestigt ist.

Eine Bronzebuchse wird in den oberen (Kolbenkopf) der Pleuelstange eingepresst.

Kurbelwelle aus Gusseisen, gegossen, voll gelagert, mit Ausgleichsgewichten, dynamisch ausgewuchtete Baugruppe mit Schwungrad und auf fünf geteilten Hauptgleitlagern im Zylinderblock montiert.

Die Haupt- und Pleuellager sind in Form von Buchsen aus Stahlband ausgeführt, die mit einer reibungsarmen Aluminium-Zinn-Legierung beschichtet sind.

Die Welle wird durch zwei Anlaufringe, die auf beiden Seiten des vorderen Hauptlagers angebracht sind, gegen axiales Verschieben gesichert.

Die Enden der Kurbelwelle sind mit Gummimanschetten abgedichtet. Auf den vorderen Zeh der Kurbelwelle wird eine Nabe gepresst, an der eine Dämpferscheibe angeschraubt ist.

Zylinderkopf aus Aluminiumlegierung gegossen. In ihn werden Gusseisensitze und keramisch-metallische Ventilbuchsen eingepresst.

Der Kopf ist mit zehn Bolzen und Muttern durch eine Metall-Asbest-Dichtung am Block befestigt. Auf der rechten Seite sind der Auspuffkrümmer und die Ansaugleitung am Kopf befestigt.

Nockenwelle aus Gusseisen, eingebaut in Bohrungen im unteren Teil des Zylinderblocks.

An seinem vorderen Ende, auf dem Schlüssel, ist ein schrägverzahntes Antriebszahnrad aus Textolit oder Polyamid installiert.

Die Nocken der Nockenwelle wirken, wenn sie sich drehen, auf zylindrische Drücker, die in den Löchern des Blocks installiert sind.

Aluminiumstößelstangen mit Stahlkugelspitzen betätigen Ventilkipphebel, die auf einer gemeinsamen festen Stahlachse montiert sind.

Am kurzen Arm der Wippe befindet sich eine Schraube mit Kontermutter zum Einstellen des Spiels im Ventilbetätiger.

In die Kipphebellöcher werden dünnwandige Bronzebuchsen eingepresst.

Die Ventile bestehen aus hitzebeständigem Stahl.

Jedes Ventil ist mit zwei rechts- und linksgängigen Federn ausgestattet und in einer Keramik-Metall-Führungsbuchse aus gesintertem Kupfer-Eisen-Graphit-Pulver mit Molybdändisulfid eingebaut.

Die Ventilschäfte sind mit Gummikappen abgedichtet, die verhindern, dass Öl in die Brennkammern gelangt.

Die Oberseite des Blockkopfes ist mit einer gestanzten Stahlabdeckung verschlossen.

Kombiniertes Schmiersystem - unter Druck und Spray.

Unter Druck werden die Haupt- und Pleuellager der Kurbelwelle, Nockenwellenlager, Kipphebelbuchsen, obere Spitzen der Stößelstangen geschmiert.

Die Zahnräder des Nockenwellenantriebs und der Antrieb der Nebenaggregate werden mit Ölstrahl geschmiert, die restlichen Teile tauchgeschmiert.

Die Zylinderwände werden zusätzlich durch einen Ölstrahl geschmiert, der aus der Bohrung im unteren Pleuelkopf austritt.

Die Getriebeölpumpe wird zusammen mit dem Zündverteilersensor über ein Schraubenrad von der Nockenwelle angetrieben.

Der Pumpenkörper besteht aus Aluminium und die Arbeitsstirnräder aus Sintermetall.

Öl wird von einer Pumpe aus einem Sumpf aus gestanztem Stahl durch einen Maschenöleinlass angesaugt, dann passiert es die Pumpe, einen Hauptstromfilter und wird in die Ölleitung geleitet.

Der Öldruck im System wird durch das Druckminderventil begrenzt.